DIY – Badekugeln für deinen Wellnesstag

In Geschenkideen by Stephanie

Badekugeln – oder auch Badebomben genannt – sind eine prickelnde Angelegenheit und verwandeln dein Badewasser in eine wohltuende, duftende Wellness-Oase. Sie eignen sich hervorragend als originelles Geschenk, sind im Geschäft gekauft jedoch alles andere als günstig und auch nicht gerade nachhaltig. Zum Glück kann man sie ganz leicht selbst machen. Sie sind dann auch weniger vollgestopft mit Zusatzstoffen.

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Du brauchst für 6 Kugeln:

  • 400 g Natron
  • 200 g Zitronensäure
  • 60 ml Pflanzenöl
  • 100 g Speisestärke
  • mehrere Tropfen ätherisches Öl
  • 2 TL Wasser
  • evtl. Lebensmittelfarbe oder Matcha-Pulver, Kurkuma zum Färben
  • verschiedene Blüten, Kräuter, Glitzer, bunte Streusel oder getrocknete Beeren als Verzierung
Und so geht’s:

Vermenge das Natron und die Speisestärke in einer Schüssel

Füge danach das Wasser sowie, wenn du magst, die ätherischen Öle und das Pflanzenöl hinzu. Knete nun alles so lange mit deinen Fingern, bis es gut durchmischt ist und die Masse eine teigige Konsistenz angenommen hat.

Jetzt kommt die Zitronensäure hinzu.

Möchtest du bunte Badekugeln herstellen, kannst du im nächsten Schritt die Lebensmittelfarbe oder, wenn du es natürlicher magst, das Matcha- oder Kurkuma-Pulver zugeben. Wenn Du mehr als eine Farbe verwendest, teile die Masse zunächst in gleich große Portionen auf. Das Einfärben macht die Kugeln nicht nur optisch interessanter, auch dein Badewasser wird später diese Farbe annehmen. In diesem Schritt kannst du zusammen mit der Farbe auch deine Dekorationen in die Masse einarbeiten.  

Nun bist du schon fast fertig. Forme Kugeln mit den Händen und drücke anschließend den Rest deiner Dekoration auf die Oberfläche.

Damit die Badekugeln aushärten können, lagere sie für einige Stunden im Kühlschschrank. Fertig!

Welches Öl ist für meinen Hauttyp geeignet?

Damit deine Badekugeln nicht nur schön aussehen, sondern dir oder deinen Liebsten auch etwas bringen, kannst du das Pflanzen- und das ätherische Öl exakt auf die Bedürfnisse verschiedener Hauttypen abstimmen. Verwendest du mehrere Öle, kannst du sie nach Lust und Laune mixen.

deine_Geschenkbox_Gewuerzzweige_in_braunem_flaeschchen
Zusätze für trockene Haut:

Klassische ätherische Öle, die trockene Haut pflegen, sind Sandelholz und Rose. Olivenöl, Raps- oder Kokosöl sind bei trockener Haut ebenfalls eine gute Wahl.

Zusätze für empfindliche Haut:

Empfindliche Haut pflegt man am besten mit Macadamianussöl, Mandelöl oder Haselnussöl. Aber auch herkömmliches Rapsöl eignet sich gut als Zugabe und ist nicht so teuer wie die anderen drei Öle. Ätherische Öle, die bei diesem Hauttyp besonders gut funktionieren, sind Lavendel, Kamille und Rose.

Zusätze für entzündete Haut:

Entzündete und gereizte Haut reagiert auf Kokosöl besonders gut, da es die Heilung fördert und zudem feuchtigkeitsspendend wirkt. Jojobaöl hat einen leicht entzündungshemmenden Effekt, wirkt sich bei gereizter Haut also ebenfalls positiv aus. Als ätherische Öle können wir dir Rosmarin, Salbei und Lavendel empfehlen, alle drei wirken besonders beruhigend.

Zusätze für fettige Haut:

Sonnenblumenöl wirkt sich regulierend auf fettige Haut aus. Neigt deine Haut zudem zu vielen Unreinheiten, kann auch Jojobaöl hilfreich sein. Als ätherisches Öl empfehlen wir dir Zitrone. Der angenehm frische Duft der Zitrone eignet sich außerdem perfekt als Zutat für Badekugeln im Sommer. Weitere passende ätherische Öle für die fettige Haut sind Eukalyptus, Lemongrass, Thymian oder Minze, sie wirken desinfizierend und erfrischen nachhaltig.

Badebomben sind perfekt für einen entspannenden Wellnesstag geeignet. Jeder, der eine Badewanne besitzt, wird sich über dieses kreative Geschenk sehr freuen – vor allem wenn es schön verpackt ist.

Was hältst du davon, Badebomben selbst herzustellen, anstatt sie einfach zu kaufen?